Psychotherapie

Psychotherapie hat das Ziel, die mit einer psychischen Erkrankung verbundenen Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.  

 

Ich biete in meiner psychotherapeutischen Praxis verhaltenstherapeutisch orientierte Einzeltherapien für Erwachsene an. Beschwerdebilder oder Themenbereiche können unter anderem sein:

 

  • Depressionen
  • Angsterkrankungen wie Phobien, Panikstörung, soziale Ängste, Krankheitsängste und anhaltende Sorgen
  • Zwangserkrankungen (Zwangsgedanken und Zwangshandlungen)
  • Psychische Reaktionen auf akute oder chronische Belastungen (belastende Lebensereignisse, traumatische Erfahrungen)
  • Essstörungen wie Magersucht, Bulimie, Heißhungerattacken
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Chronische Schmerzen
  • Transidentität
  • Lern- und Arbeitsstörungen (z.B. Aufschiebeverhalten)
  • Persönlichkeitsstörungen

Chronische Schmerzen & Psychologische Schmerzbewältigung

Bei der therapeutischen (Mit-)Behandlung chronischer Schmerzen stehen die individuellen Zusammenhänge der Schmerzwahrnehmung im Mittelpunkt:

  • Schmerz kann als Begleitsympton körperlicher Erkrankungen auftreten, mit psychischen Beschwerden (z.B. depressive Stimmung, Ängste) als Folgewirkung des Schmerzes.
  • Eine durch vorwiegend körperliche Faktoren entstehende Schmerzwahrnehmung wird i.d.R. durch psychische und soziale Aspekte mit beeinflusst. So können Bewertungen, Gefühle, Aufmerksamkeit, das eigene Schmerzverhalten oder Reaktionen der Bezugspersonen schmerzverstärkend wirken. Dies gilt ebenso für äußere Faktoren wie Stress oder Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.
  • Es kann auch vorkommen, dass psychische Faktoren die wichtigste Rolle im Schmerzgeschehen spielen. "Seelenschmerz", z.B. bei Konflikten oder Ausgrenzung, kann zu einer Aktivierung der Schmerzareale im Gehirn und damit auch zu realem Schmerz führen.

Welche psychotherapeutischen Methoden angewandt werden und welche Themen im Mittelpunkt der Therapie stehen, ist abhängig von den individuellen Beschwerden und körperlich-psychischen Wechselwirkungen. Wir erarbeiten gemeinsam die Zusammenhänge und Einflussmöglichkeiten. Die psychologische Schmerzbewältigung richtet sich vor allem darauf, Einfluss auf das Schmerz- und Stresserleben zu gewinnen.

Krankheitsbewältigung

Chronische köperliche Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie-Syndrom) können Einfluss auf viele Lebensbereiche nehmen und die Psyche - auch unabhängig von Schmerzwahrnehmung - mit beeinträchtigen.  Psychologische Unterstützung kann hilfreich sein, wenn die Erkrankung beispielsweise dazu führt, die bisherige Lebensgestaltung (z.B. Arbeit, Hobbies) verändern zu müssen, wenn der Umgang mit (Bewegungs-)Einschränkungen schwer fällt oder auch Ängste, Unsicherheit und Hilflosigkeitsgefühle stärker werden. Ob eine Psychotherapie oder eher eine psychologische Beratung angezeigt ist, ist abhängig davon ob eine  psychische Erkrankung vorliegt.